Informationsbroschüre zum kirchlichen Begräbnis


    Todesfall - Was ist zu tun?

    Wenn ein geliebter Mensch stirbt – egal ob nach langer Krankheit oder ganz plötzlich durch einen Unglücksfall oder einen Herzinfarkt – ist neben der Trauer und Bestürzung auch die Aufregung sehr groß. Viele Angehörige empfinden es so, dass in kurzer Zeit sehr viele organisatorische Dinge erledigt werden müssen.Wir möchten Ihnen deshalb ein paar Hinweise an die Hand geben, was Sie in einem solchen Fall tun können:

    • Wenn Sie am Sterbebett sind und Sie das Bedürfnis haben, auch im Gebet Abschied zu nehmen, dann finden Sie im „Gotteslob“ unter der Nummer 28 ein paar Vorschläge, was Sie beten können. Natürlich sind auch ein „Vaterunser“ oder ein „Gegrüßet seist du, Maria“ in diesem Augenblick sehr trostreich. Sie können auch eine Kerze entzünden oder eine Schale mit Weihwasser bereit stellen.

    • Verständigen Sie einen Arzt, der die Leichenschau vornimmt und einen Totenschein ausstellt. Den Totenschein müssen Sie spätestens am nächsten Werktag auf das Rathaus bringen.
      Denken Sie auch an den Personalausweis und das Familienstammbuch.

    • Wenn Sie sich an ein Bestattungsunternehmen wenden möchten, finden Sie im Telefonbuch unter „B“ wie Bestattungen zahlreiche Angebote. Wegen der Grabstelle wenden Sie sich an die Friedhofsverwaltung auf dem Rathaus.

    • Den Termin für die Beerdigung können Sie entweder über das Bestattungsunternehmen mit uns vereinbaren, oder Sie rufen direkt auf Ihrem Pfarrbüro an.
      Am Wochenende rufen Sie das Pfarramt in Mochenwangen an (07502/1337).

    • Beerdigungen sind in unserer Seelsorgeeinheit dienstags bis freitags um 14.00 Uhr möglich, in Ausnahmefällen auch samstags um 9.00 Uhr oder 10.00 Uhr (außer in Berg). Montags finden keine Beerdigungen statt.

     


    Sie haben folgende Möglichkeiten für die Feierlichkeiten:

    • bei einer Erdbestattung:
      Trauermesse
      (Requiem) oder Trauerfeier (ohne Messe) in der Kirche mit anschließender Beerdigung auf dem Friedhof.

    • bei einer Feuerbestattung:
      Trauermesse (Requiem) oder Trauerfeier (ohne Messe) in der Kirche mit anschließender Verabschiedung des Sarges an der Aussegnungshalle, oder in Ausnahmefällen auch Trauermesse oder Trauerfeier in der Kirche mit anschließender Beisetzung der Urne.

    • Wenn Sie es wünschen, kann auch ein Totengebet stattfinden, das wir anstelle eines traditionellen „Totenrosenkranzes“ beten.
      Es ist normalerweise am Vorabend des Begräbnistags in der Kirche, um 18.00 Uhr, 18.30 Uhr oder 19.00 Uhr.

    • Der pastorale Mitarbeiter, der die Trauerfeier hält, setzt sich nach Vereinbarung des Beerdigungstermins mit den Angehörigen in Verbindung und besucht sie normalerweise zuhause, um alle Details zu besprechen.
      In unseren Gemeinden werden Beerdigungen von den beiden Priestern, dem Diakon oder der Gemeindereferentin gehalten.

    • Wenn Sie es wünschen, kümmern wir uns um einen Organisten für den Gottesdienst, sowie um Ministranten. Der Organist kostet 40 €, die restliche Feier verursacht keine Kosten.

    • In den Wochen nach der Beerdigung können Sie auf dem Pfarrbüro ein Messgedenken vereinbaren, dass wir den Namen des Verstorbenen in einem Gottesdienst erwähnen und so des Verstorbenen noch einmal in besonderer Weise gedenken.

    • Wenn Sie in den Wochen und Monaten eine Trauerbegleitung wünschen, wenden Sie sich an P. Francis oder an Pfr. Stefan Pappelau.
      Wir helfen Ihnen gerne weiter.